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Leserbriefe
Meinungen zu den eidgenössischen Wahlen
Was mich so unFreundlich stimmt
Aus der Presse war zu erfahren, dass der
leider noch amtierende Nationalrat Jakob Freund in Bern einen Vorstoss zur
Abschaffung des Beschwerderechts der Umweltverbände eingereicht hat.
Wie wichtig ein solches ist, verdeutlicht ein
Beitrag in der jüngsten Auflage des «Beobachters», wo reihenweise
Gesetzesverstösse gegen Bau- und Schutzvorschriften erwähnt werden, welche
von den Behörden ignoriert oder im Fall von Anzeigen nicht geahndet
wurden. Was aber nützen Gesetze, wenn sie einfach nach dem Motto «eine
Hand wäscht die andere» gar nicht vollzogen werden?! Wer glaubt, dass er
als Privater auf dem Rechtsweg gegen solchen Missbrauch vorgehen könne,
der irrt gewaltig, wie das Beispiel «Auszonung Ifang» in Herisau in
dramatischer Anschaulichkeit gezeigt hat, denn selbst die völlig
willkürliche Missachtung eines Volksentscheids durch die politischen
Behörden ist bedenklicherweise für unser Bundesgericht nicht Grund genug,
um auf eine entsprechende Beschwerde auch nur wenigstens einzutreten! Die
Einzigen, welche dazu berechtigt sind, eine Verletzung öffentlicher
Interessen vor Bundesgericht zu rügen, sind die Umweltverbände. Und nun
weiss unser Nationalrat Jakob Freund vor diesem Hintergrund offenbar
nichts Besseres, als darauf abzuzielen, auch noch diesen allerletzten
Schutz vor Gesetzesmissbrauch durch Vetterliwirtschaft und
Interessenseilschaften zu kappen! Was stört denn Herrn Freund daran, dass
Richter über Verstösse gegen Gesetze zu entscheiden haben, welche das Volk
gerade zum Schutz vor Willkür erlassen hat? Ganz sicher nicht, wie es in
seinem Wahlwerbeprospekt heisst, «seine Volksverbundenheit und sein
konsequentes Eintreten für eine starke, freiheitliche Schweiz», denn wer
eine solche vertritt, der ist auch für einen funktionierenden Rechtsstaat,
in dem die Gesetze für alle gleichermassen gelten. Zum Glück hat dies die
Parlamentsmehrheit in Bern erkannt und einen solchen Vorstoss schon früher
abgelehnt, womit auch die Behauptung im Wahl-Werbeprospekt, Jakob Freund
wisse als amtierender Nationalrat, «wo man etwas bewirken kann»,
Schlagseite bekommt. Für mich jedenfalls ist einer, der verhindern will,
dass Gesetze konsequent zur Anwendung gelangen, kein würdiger Vertreter
unseres liberalen Kantons, sondern vielmehr Repräsentant eines
beängstigend rückständigen Gedankengutes, das auch dann in aller
Deutlichkeit zu verurteilen wäre, wenn Jakob Freund einer anderen Partei
als der SVP angehören würde.
Jürg Ruckstuhl
Ifangstrasse, Herisau
Strebt nur nach Macht
«Eher nein!» Das ist die Äusserung von Frau
Kleiner zur Frage, ob sie die Nachfolgerin von Bundesrat Villiger werden
möchte. Und dies mitten im Wahlkampf um den Nationalratssitz. «Eher nein»
bedeutet bei Marianne Kleiner wohl eher, sie wartet mal ab, was passiert.
Als sie als Regierungsrätin zurücktrat, wollte sie sich eigentlich aus der
Politik zurückziehen, so jedenfalls ihre Äusserungen, nachzulesen in den
Printmedien. Das Verhalten von Frau Kleiner ist eindeutig: Sie strebt nach
Macht, nach Höherem. Wir wollen keine machthungrigen Leute in Bern,
sondern Politiker, die sich für Volk und Heimat einsetzen. Bescheidenheit
ist eine gute Tugend, diese vermisse ich bei Frau Kleiner. Überlegen Sie
sich gut, wer von den drei Kandidaten Ihr Vertrauen verdient.
Emil Hugener
Hagtobel, Stein
Ivo Müller in den
Nationalrat
Auf dem Weg zu Freunden nahm ich mir wieder
einmal die Zeit, etwas genauer hinzuschauen, wer mir denn von all diesen
Plakatständern am schönsten entgegenlächelt. Ich habe es nicht
herausgefunden. Ich weiss nur, dass es immer wieder dieselben Parteien
waren. Wie hiessen diese noch? FDP, CVP und SVP! Scheinbar haben die
andern den Wahltermin verpasst? Oder könnte es sein, dass sie nicht über
so viel Kapital verfügen, ihre Köpfe ebenfalls im Winde flattern zu
lassen?
Eines der Plakate hat mich ganz speziell
angesprochen: Wir sichern Ihre Rente! Wählen Sie FDP. Ich bin mir nicht
sicher, aber ich gehe davon aus, dass es sich bei diesem Slogan um einen
Druckfehler handelt. Sollte dies nicht der Fall sein, geht das für mein
Empfinden schon in Richtung «Verarschung der Bürgerinnen und Bürger»! Wer
hat denn in den letzten Jahren, vor allem aber in jüngster Zeit, Angriff
über Angriff auf die AHV, die IV und die Pensionskassen gestartet? Wer hat
die Renten an den Börsen verscherbelt? Wer hat unsere Wirtschaft mit
Fehlentscheiden und skrupellosem Verhalten an den Rand des Ruins getrieben
(Swissair, Rentenanstalt, ABB, Winterthur/Credit Suisse)? Wie unser
künftiges Alter aussehen wird, haben wir in der Herbstsession miterleben
können. Flexibles Rentenalter ade. Für Menschen, die ihr ganzes Leben
gearbeitet haben, gibt es kein Geld. Die Verzinsung der Rente wurde
drastisch gekürzt, noch schlimmer, künftig will man die Menschen, die
bereits pensioniert sind, zur Mitfinanzierung beiziehen. Die Erhöhung des
Rentenalters ist auch noch nicht vom Tisch. Wir sichern Ihre Rente! Wählen
Sie FDP. Da kann ich nur sagen: Nein danke! Die Sicherung, wenn es denn
überhaupt noch eine gibt, gebe ich lieber in Hände, die bereit sind,
Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Wort Sicherheit verdienen. Meine
Überschrift lautet «Verantwortung wahrnehmen». Das bedeutet für mich,
Menschen zu wählen, für die das Leben mehr ist als Kapital. Mit Ivo Müller haben wir einen Menschen, der für dieses
Credo steht. Helfen auch sie mit, unserem Land wieder ein freundlicheres
Gesicht zu geben. Helfen sie mit, dass der Mensch wieder das Zentrum
unseres Tun und Handelns wird. Leben ist mehr als Kapital!
Stefan Ambühl
Störgel, Stein
Das Wahljahr 2003
Im Vorfeld der Parlamentsabgeordneten-Wahlen
und danach gleich auch für eine Bundesratswahl bewerben sich verschiedene
Parteien mit ihren bevorzugten Kandidatinnen und Kandidaten.
Alle bekunden, sie werden sich in Bern für
das Wohl unserer Volksschichten einsetzen und Missstände zu beseitigen
versuchen. Auch werden sie versuchen, unsere arg verschuldete Bundeskasse
wieder in Ordnung zu bringen und die Arbeitslosigkeit von gegen 200 000
Personen zu mildern. Die Absichtserklärungen der Kandidatinnen und
Kandidaten klingen in unseren Ohren sehr vernünftig. Solche
Absichtserklärungen wurden jedoch schon von früheren Parlamenten allen
Ernstes abgegeben, aber niemals gehalten. Schon Anfang der goldenen
70er-Jahre ging es mit der neuerlichen Staatsverschuldung los. So hatten
sich z. B. die Staatsausgaben von 27 Milliarden im 1988 auf 51
Milliarden im Jahr 2002 erhöht. Der Schuldenberg des Bundes betrug im 1990
39 Milliarden Franken, im Jahr 2002 122 Milliarden und die Schuldzinsen
verschlingen täglich 10 Millionen Franken. Verbindlichkeiten von mehreren
Dutzend Milliarden stehen uns noch bevor. Denken wir nur an die
Arbeitslosen-Unterstützungen, im Gesundheitswesen, der Neat-Bauten,
verbunden mit den laufenden Kostenüberschreitungen, das Militär mit
mindestens 16 Milliarden, die Landwirtschaft und der
Swiss-Fluggesellschaft. Um den heutigen Schuldenberg nicht gänzlich
unseren Nachkommen aufzubürden, finde ich eine Schuldenbremse als sehr
vordringlich. Eine Gesundung der Bundes- und Staatskassen ist jedoch nur
möglich, wenn die gewünschten Bedürfnisse sämtlicher Volksschichten etwas
zurückgesteckt würden. Wenn sich das Parlament und der Bundesrat
ausserstande zeigen, die Staatsfinanzen in geordnete Verhältnisse zu
bringen, müssen wir uns fragen, ob wir uns eigentlich noch in einer
zeitgemässen Regierungsform befinden!
Paul Studach-Hofstetter
Lehn, Teufen
Gegen den Filz
Vor Jahren war in unserem Kanton die Rede von
Filz. Ich möchte eine Fortsetzung und Erweiterung von politischem,
gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Filz vermeiden. Ich bin nur noch
Untertan von König Couchepin und der Finanzminister von Bund, Kanton und
Gemeinde. Sonst fühle ich mich frei! Als AHV-Bezüger und Mieter liegt mir
daran, die sozialdemokratische Fraktion in Bern zu stärken.
Ich wähle Ivo
Müller auch deshalb, weil mir Philosophie näher liegt als
Psychologie. Ständerat Hans-Rudolf Merz hat meine Stimme auf sicher, auch
wenn ich mir manchmal wünschte, dass in seinem Politiker-Herzen der
unbekannte Steuerzahler und Wähler ein etwas grösseres und wärmeres
Plätzchen einnehmen dürfte. Dem Liberalen ins Stammbuch (nicht ins
Poesie-Album!): Welche Freiheit (mit weniger Staat) erleben
Alleinerziehende, Working Poors, ausgesteuerte Arbeitslose, Alte (auch mit
Ergänzungsleistungen!) und andere auf der Schattenseite!
Walter Ziegler
Platz, Herisau
Meine Vision fürs 2032
Juli 2032. An diesem Datum wäre meine
Pensionierung gewesen. Es gibt keine AHV mehr. Auch das Geld von der
Pensionskasse reicht nicht. Ich muss arbeiten, damit ich noch
einigermassen über die Runden komme.
Meine Kinder sind schon vor Jahren aus der
Schweiz in die EU geflüchtet. In unserem Land hatten sie keine Zukunft
mehr, da das Bildungssystem verrottet ist und auch die Wirtschaft ist
zusammengebrochen. Ich bin froh, erhalte ich von ihnen noch Ansichtskarten
aus Wien, Paris und Prag, wo sie jetzt leben. Leider können sie nicht mehr
in die Schweiz einreisen, da alle Grenzübergänge geschlossen wurden.
Früher aus Angst, weil zu viele Asylanten in unser damals noch reiches
Land flüchten könnten, heute weil wir zu den Dritt-Welt-Staaten gehören
und die EU Angst hat vor den vielen Schweizer Flüchtlingen. Ich komme mir
vor wie damals als junger Mann, 1989, als sich die DDR auflöste. Wer
knipst als Letzter das Licht aus? In der DDR war es Erich Honecker, bei
uns im Nachtwächterstaat Schweiz wird es Bundesrat Christoph Blocher sein.
Damit das nicht passiert, wählen Sie am 19. Oktober Ivo Müller in den Nationalrat. Als Arbeitnehmer
garantiert mir die SP meine soziale Sicherheit, die Weltoffenheit unseres
Landes und die Solidarität mit den ärmeren Staaten. Für den Ständerat
wähle ich Hans-Rudolf Merz. Weil die FDP zusammen mit der CVP die
Kontinuität in unserem Land wahren kann und für Stabilität und einen guten
Föderalismus sorgt.
Alexander Burkart
Badstrasse, Heiden
Für eine starke AHV: Ivo
Müller
Für mich ist die SP die Partei der AHV. Meine
Generation weiss, dass es in der bewegten Geschichte unserer
Altersvorsorge stets die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten waren,
welche sich glaubwürdig und kompetent für die Entwicklung und Stärkung der
AHV eingesetzt haben. Namentlich SP-Bundesrat Hans Peter Tschudi
profilierte sich als Sozialversicherungsexperte und verkörpert bis heute
in der Öffentlichkeit den schrittweisen Ausbau der AHV.
Wir brauchen auch in der gegenwärtigen
Situation Politikerinnen und Politiker, welche den in der Verfassung
verankerten Grundsatz, dass die AHV-Rente existenzsichernd sein soll,
tatsächlich verwirklichen wollen. Dieses verfassungsmässige Ziel ist noch
nicht erreicht. Zudem bin ich überzeugt, dass die Zukunft der AHV anders
gesichert werden kann als durch eine Erhöhung des Rentenalters auf 67 oder
durch Sparen auf dem Buckel der Frauen, was die Bürgerlichen ja gerade
jetzt im Parlament machen. Darum: Wenn es um die AHV geht, vertraue ich
Ivo Müller.
Ingrid Leu
Holderschwendi, Speicher
Schützen und Jäger an die Urne
Nachdem die letztjährige Vernehmlassung zur
Revision des Waffenrechts nicht das von Bundesrätin Metzler gewünschte
Ergebnis gebracht hat, beschloss sie kurzerhand eine neue Vorlage einem
erweiterten Adressatenkreis in die Vernehmlassung zu geben. Offenbar
besteht für Bundesrätin Metzler der Sinn von Vernehmlassungen darin, immer
neue Organisationen zu befragen, bis das gewünschte Resultat herauskommt.
Es handelt sich hier eindeutig um eine Manipulation demokratischer
Institutionen.
Zur Erhöhung der inneren Sicherheit braucht
es keine neue und teuere Bürokratie, welche die Personalien jedes
Waffenbesitzers erhebt und damit erneut eine landesweite Fichierung der
Bürger aufgezogen wird ... und die tatsächlich Kriminellen bleiben
unerkannt und werden nicht erfasst. Nötig ist vielmehr eine konsequente
Bekämpfung des Missbrauches von Waffen und des Waffenschwarzmarktes. So
hat die SVP-Fraktion in ihrer Motion vom 7. Mai 2003 eine erhebliche
Verschärfung der Strafen für Kriminelle gefordert, die bei der Ausübung
einer Straftat eine Waffe verwenden. Ausländische Straftäter sind
wirkungsvoll des Landes zu verweisen. Leider hat der Bundesrat die
Situation nicht erkannt und diese präventiv wirkende Massnahme abgelehnt
und dem Parlament beantragt, die SVP-Motion abzuweisen. Auch gerade aus
dieser Sicht ist der neue Vorstoss von Bundesrätin Metzler unverständlich.
Für Schützen und Jäger ist der Fall klar, auf unserem Wahlzettel steht der
Name Jakob Freund, 9056 Bühler.
Tony J. Kuster,
Buechstuden, Gais
Für Fairplay, für Marianne
Kleiner: «Wer gute Argumente für seinen
Kandidaten hat, bringt sie. Wer keine hat, macht andere fertig.» So
einfach kann man es sich machen. Statt die eigenen Stärken - welche denn
überhaupt?! - hervorzuheben, werden vermeintliche Schwächen der
Konkurrentin lauthals angeprangert.
Wer nicht auf eigene Stärken verweisen kann,
der muss halt zur Dreckschleuder greifen. Offensichtlich wird es mit der
Wahrheit dabei nicht immer so genau genommen. Dass mit Marianne Kleiner
eine verdiente Regierungsrätin, die sich über Jahre mit Herz und Verstand
für unseren Kanton erfolgreich einsetzte, das Ziel ist, finde ich
bedenklich. Für eine Wahl genügt nicht nur der Bekanntheits- grad einer
Person, sondern es braucht zudem die dringend geforderte Professionalität
und Qualität, um unseren Kanton zukunftsorientiert zu vertreten. Eine
saubere Wahl im Interesse aller Appenzellerinnen und Appenzeller fällt
dann nicht mehr schwer.
Hansueli Müller,
Oberes Moos, Urnäsch
Nur wichtig, wann die Pfote hochgeht?
Ein Bekannter sagte mir, auf die kommenden
Wahlen angesprochen: «Ich wähle den Bisherigen. Ich würde aber auch seinen
Hund wählen. Wichtig ist mir einzig, dass er die Pfote im richtigen Moment
hebt.»
Zugegeben: Es ist auch mir letztlich wichtig
zu wissen, dass, wer von mir gewählt wird, nicht ständig anders stimmen
würde, als ich es mir wünsche. Deshalb ist es in diesem Wahljahr ja auch
komfortabel, dass man den einzigen Nationalrat unseres Kantons aus
verschieden ausgerichteten Persönlichkeiten auswählen darf. Im
Zusammenhang mit der obigen Aussage stellen sich allerdings zwei Fragen.
Die eine ist: Gibt es den idealen Volksvertreter, der immer so stimmt, wie
ich es mir wünsche? Ich wähle doch eine Persönlichkeit und nicht einen
Stimmknecht. Und eine Persönlichkeit hat zwar eine Grundausrichtung und
damit eine Linie, sonst ist sie keine Persönlichkeit, aber sie darf doch
gerade deshalb auch da und dort anders entscheiden, als ich es getan
hätte. Ich habe ja eine Persönlichkeit gewählt, keine persönliche
Marionette. Die andere, wichtigere Frage ist: Genügt es, bei der Wahl nur
künftiges Abstimmungsverhalten in Betracht zu ziehen? Die Entscheidungen
in Bern fallen selten im Ratssaal. Sie fallen ausserhalb: an
Kommissionssitzungen, in der Wandelhalle, letztlich in den
Überzeugungsgesprächen der Parlamentarier untereinander. Und hier kommt es
weniger auf Gemütlichkeit und Leutseligkeit an als auf Fachkenntnis und
Verhandlungskompetenz, Überzeugungskraft und Gewicht innerhalb des
Ratskollegiums. In der Einschätzung unserer Parlamentarierinnen und
Parlamentarier durch die «Sonntagszeitung» rangiert unser bisheriger
Nationalrat unter: «Ferner liefen ...». Das ist kein Vorwurf. Nur ist
es nicht genug. Ein kritischer Blick auf die bisherigen Leistungen im
farbigen Wahlprospekt belegt, dass es nicht genug ist. Angesichts der
Tatsache, dass uns nur noch ein Sitz zusteht, wähle ich deshalb eine
Persönlichkeit, die Fachkompetenz, Überzeugungskraft, Mut und
Durchhaltewillen bereits bewiesen hat, und zwar in der unpopulären Rolle
als Finanzdirektorin: Marianne Kleiner. Obendrein muss sie in Bern nicht
als unbeschriebenes Blatt antreten wie der dritte Kandidat. Kein Zweifel:
Weil ihr Name schweizweit einen guten Klang hat, ist sie die erwünschte
«starke Stimme für das Appenzellerland». Sie wird deshalb bald Mitglied
wichtiger Kommissionen und Gremien sein und damit unserem Kanton
wirkungsvoll Gehör verschaffen können. - Darum stimme ich für Marianne
Kleiner, eine Frau mit Format, Willen und Kompetenz.
Hanspeter Nef
Feld, Teufen
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