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Ivo Müller auf Besuch
bei «Jugend und Politik»
Trogen. Der Verein JuP (Jugend und Politik)
lanciert aus Anlass zur Nationalratswahl je eine Gesprächsrunde mit den
drei Ausserrhoder Nationalratskandidaten. Vor wenigen Tagen fand die Serie
in Trogen mit Ivo Müller ihre Fortsetzung.
Der SP-Nationalratskandidat setzte sich als
Ziel, an diesem Abend den gut 25 jugendlichen Zuhörern zu beweisen, dass
auch sie in Zukunft noch ihre AHV erhalten werden. Er argumentierte mit
den geburtenstarken Jahrgängen der Nachkriegsjahre, die demnächst die AHV
überdurchschnittlich stark beanspruchen werden. In dieser Zeit müsse die
Schweiz eine finanzielle Durststrecke überwinden. Nach etwa 2040 werde die
Zahl der AHV-Bezüger wieder abnehmen. Somit werden sich die momentan hohen
Kosten langfristig wieder auf einem tieferen Niveau einpendeln. Zur
Finanzierung schlägt Ivo Müller vor, eine
Abwälzung der Mehrausgaben unter anderem durch eine leichte Erhöhung der
Mehrwertsteuer, der Tabaksteuer oder der Mineralölpreise vorzunehmen.
Anschliessend wurde über die Verkehrspolitik der Schweiz debattiert. Das
Publikum machte auf die schlechten Verbindungen des öffentlichen Verkehrs
in den Kantonen Appenzells aufmerksam. Allgemein wurde jedoch eine spürbar
positive Entwicklung durch den Tarifverbund Ostwind festgestellt.
(pd)
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